Unsere Geschichte

Der Marxhof um das Jahr 1950

Die Barmherzigen Schwestern gehören seit 1924 zum Ortsbild in Unterhaching. In diesem Jahr erwarb die Kongregation den Marxhof, um die Eigenversorgung ihrer Niederlassungen zu stärken. Neben der Landwirtschaft errichtete sie ein Schwesternerholungsheim, in dem sich die Mitglieder der Kongregation von ihrem schweren Dienst erholen konnten.

Da in den 1960er der Bedarf nach Heimplätzen für alt gewordene Schwestern stark anstieg, entschlossen sich die Barmherzigen Schwestern, beim Marxhof ein Schwesternaltenheim zu errichten. 1967 war die Einweihung. Seit einigen Jahren ist St. Katharina Labouré nun ein öffentliches Alten- und Pflegeheim für vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege, in dem auch "zivile" alte Menschen aufgenommen werden.

Das Gebäude ist inzwischen in die Jahre gekommen, aber wiederholte Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen haben dafür gesorgt, dass das Haus den heutigen Bedürfnissen voll entspricht. Es bietet alle Annehmlichkeiten, die die Beschwernisse des Alters erleichtern.

Seit 1985 nutzt die Ordensgemeinschaft das ehemalige Sanatorium als Altenheim, zunächst in erster Linie für die alt gewordenen Schwestern. Seit der 1997 erfolgten Ausweisung als Alten- und Pflegeheim für vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflegeplätze mit derzeit 88 Betten werden auch „zivile“ alte Menschen ins Haus aufgenommen.

Unmittelbar neben dem Alten- und Pflegeheim St. Katharina Labouré befindet sich der Marxhof, einer der letzten landwirtschaftlichen Betriebe in Unterhaching.

Den Hof kauften die Barmherzigen Schwestern 1924. In der Zeit nach dem 1. Weltkrieg und der folgenden Inflation hatten die Schwestern Schwierigkeiten, ausreichend Lebensmittel für ihre Niederlassungen zu besorgen, so dass mit der Eigenversorgung dieses Problem gelöst werden konnte.

Der Marxhof wird bis heute von der Kongregation betrieben.