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21.10.2019

Neuer Marxhof in Unterhaching eingeweiht

Infolge des Altenheim-Neubaus zog er von der Biberger Straße an den Perlacher Forstweg.


Betriebsleiter Jan Niggemann begrüßte die Einweihungsgäste.

Das Hofkreuz des Marxhofes

Generaloberin Schwester Rosa Maria Dick bei ihrer Ansprache

Blumen gab es für Gabriele Weise; denn dieses Jahr musste Jan Niggemann in der Betriebskooperation Marxhof/Weise-Hof seine Kräfte auf den Neubau und Umzug konzentrieren.

Pater Peter Weibel SJ bei der Segnung

Das Büro- und Werkstattgebäude des Marxhofes

Umgezogen ist der Marxhof, der ordenseigene landwirtschaftliche Betrieb in Unterhaching, schon Anfang August. Dieser Tage fand die Einweihung des neuen Betriebsgebäudes am Perlacher Forstweg statt. Betriebsleiter Jan Niggemann und Generaloberin Schwester Rosa Maria Dick begrüßten dazu u.a. die Mitarbeiter des Marxhofes, die Mitglieder der Ordensleitung, Schwestern und Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheims St. Katharina Labouré, Niggemanns Kollegen vom Primushof, Vertreter der am Bau beteiligten Firmen sowie Nachbarn und Freunde des Marxhofes. Dazu zählt auch Gebriele Weise, Besitzerin des Weise-Hofes, mit dem eine Betriebskooperation besteht.

Jan Niggemann verwies darauf, dass der Marxhof in Unterhaching eine 750-jährige Geschichte hat. Der Umzug von der Mitte des Ortes an den Rand sei schon ein großer Einschnitt. Aber er zeige auch, dass die Barmherzigen Schwestern ihrer Landwirtschaft in Unterhaching eine große Bedeutung einräumen und sie den Marxhof mit dem neuen Büro- und Werkstattgebäude und der Maschinenhalle in eine gute Zukunft führen wollen. Besonders freute er sich darüber, dass der Marxhof jetzt auch ein eigenes Hofkreuz hat - es zeigt nicht nur die Verbindung "nach oben", sondern auch die Verbindung zu den Barmherzigen Schwestern.

Generaloberin Schwester Rosa Maria Dick zitierte einen Vers aus Psalm 16: "Auf schnönem Land fiel mir mein Anteil zu. Ja, mein Erbe gefiel mir gut." Den Marxhof, so Schwester Rosa Maria, hätten die Barmherzigen Schwestern zwar nicht geerbt, sondern 1924 für 180.000 Goldmark erworben. Zum einen brauchte die Kongregation damals einen ruhigen Ort, wo Schwestern Erholung finden konnten, und zum anderen war eine eigene Ökönomie wichtig, um die eigenen Niederlassungen in München sicher mit Nahrungsmitteln versorgen zu können. Durch den Bau eines Schwesternaltenheims im Jahr 1967 auf dem Gelände des Marxhofes hatte die Viehhaltung aufgegeben werden müssen. Und wegen des notwendig gewordenen Neubaus des Alten- und Pflegeheims St. Katharina Labouré mussten jetzt auch die noch bestehenden Betriebsgebäude verlagert werden. Die Generaloberin sagte: "Ich wünsche Schutz und Segen diesem gelungenen Gebäude und besonders denen, die hier wirken. Und ich wünsche Freude an der Arbeit und dass Sie auch immer wieder erfahren: Auf schönem Land fiel mir mein Anteil zu. Ja, mein Erbe gefällt mir gut."

Die Segnung der neuen Gebäude und des Hofkreuzes nahm abschließend Pater Peter Waibel SJ vor, der Hausgeistliche des Alten- und Pflegeheims St. Katharina Labouré


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